Ist die Realität für jeden gleich?

Ist die Realität für jeden gleich? – nein!

Eigene Wahrnehmungsfilter

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Jeder lebt in einer eigenen Version seiner Realität. Nehmen wir eine Spinne: 6 Beine, viele Augen, einen Korpus, einen Kopf. Einige halten sie als Haustiere und freuen sich über die nützlichen Fähigkeiten und andere rennen panisch weg. – (Prinzip verstanden?).
Unbewusst nimmst du zwei Millionen Reize wahr und das Gehirn filtert. Du nimmst bewusst fünf bis neun Reize wahr. – natürlich sorgt dein bevorzugtes Repräsentationssystem auf welche Art du diese Reize aufnimmst. (Verknüpfung Repräsentationssystem)
Forschungsergebnisse von George A. Miller belegen, dass unsere bewussten Wahrnehmungen auf – wie er es nennt – „Sieben plus-oder-minus zwei“ Informationen beschränkt ist.

Lenke deine Wahrnehmung

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Du kannst deine Wahrnehmung einfach mal auf deine Nase lenken und du wirst merken, was passiert. Sie ist selbstverständlich für dich und du nimmst sie unbewusst wahr. Nun hast du den Fokus auf die Nase gelenkt. – Damit hast du die bewusste Wahrnehmung auf die Nase gelenkt und so kannst du durch die Welt gehen. Finde zehn neue Dinge jeden Tag.
Unser Verhalten ist, solange automatisiert, solange du unbewusst handelst. Lenkst du jedoch den Fokus auf dem Verhalten, besteht die Möglichkeit es zu ändern. – unser Hirn nimmt die fünf bis neun Reize wahr, weil diese am wertvollsten sind.

Dein Unterbewusstsein filtert automatisiert

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Eine Theorie der Psychologie lautet Gestalttheorie. Darin geht es um die „Vordergründigen“ und „Hintergründigen“ Informationen. Vordergründig sind die Informationen, die von unserem Unterbewusstsein als wichtig genug bewertet wurden, um bewusst von uns wahrgenommen zu werden. Hintergrundinformationen sind all die anderen Informationen, die unsere Sinne zwar wahrnehmen, die für uns aber nicht wichtig genug sind, um zu den fünf bis neun bewussten Informationen zu gehören. Dein Gehirn entscheidet auf Basis vergangener Tage, welche Reize wertvoll sind und dadurch den Reiz in den Vordergrund oder den Hintergrund rücken. Dein Gehirn will dich vor Schmerzen schützen.

Alkohol und dein Bewusstsein

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Bsp.: du läufst jeden Tag irgendwo hin und du brauchst dir darüber keine Gedanken zu machen, einen Schritt vor den anderen zu machen. – unbewusste Handlung. Gehst du stattdessen auf Eis, dann ist dir das Laufen bewusst, weil das Eis eine Gefährdung für deine Gesundheit darstellt. Ein Betrunkener ist auf dem Eis sorgloser, weil er auf dem unterbewussten Level stark reduziert ist. – Alkohol hemmt die Fähigkeit zu denken.

Reizaufnahme

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Wie läuft es ab vom Reiz bis zum Bewusstsein: – das ist hier an vereinfachtes Schema, damit du es 100% verstehst:

Deine Wahrnehmung vom Umfeld:

Du siehst, du hörst, du fühlst, du riechst oder schmeckst etwas. à Reizwahrnehmung.

Bsp.: Du kommst in eine Bar und du siehst zwei Frauen, die ihn ansehen miteinander flüstern und beginnen zu lachen.

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