Das Netzwerk der Assoziation

Netzwerk der Assoziation sorgt für deine Welt

Jeden Tag verknüpft dein Gehirn

Netzwerk der Assoziation

Kurz gefasst: Das Gehirn verknüpft vergangene Situationen mit neuen Situationen. Damit nicht jede neue Situation als neue deklariert wird und Zeit verschwendet wird, nutzt das Gehirn die Verknüpfung. Jede vergangene Situation enthält Informationen und diese werden aufgerufen. Somit glauben wir, diese Situation schon einmal erlebt zu haben und reagieren darauf.
Dinge, die außerhalb unserer Erfahrung liegen, sind viel schwerer zu lernen, als Situationen, die du schon kennst.

Deine Vergangenheit beeinflusst dich heute

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Bsp.: Ranntest du vor einer Masse an Leuten weg, weil du im allgemeinen Angst hattest. Damit schütz du dich. Und das nächste Mal, wenn du so einer Masse begegnest, wirst du dich gleich davon fern halten.
In einem psychologischen Experiment (Studie finden!) wurden 100 Menschen in einen Raum mit einer Tür gesetzt und ihnen wurden 10 $ geboten, wenn sie die Tür öffneten. Die Tür ging nicht auf. – nicht durchziehen oder drücken.
Die Behauptung der Probanden war: „Die Tür sei verschlossen!“ Die Tür war offen. Die Scharniere waren auf derselben Seite wie die Klinke und niemand war geistreich genug, um die Tür zu untersuchen, ob sie vielleicht anders funktioniert als andere Türen.. Daraus folgt eine negative Generalisierung.
Du wurdest in Gedankenmustern, Generalisierungen und Gedächtnismatrizen eingesperrt. Du hast eine soziale Konditionierung erlebt.

Die soziale Konditionierung

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Die Konditionierung könnte lauten:
„Du darfst keine fremden Menschen ansprechen, weil du sie nervst.“
Darauf folgt eine Generalisierung des Sicherheitsverhaltens. Damit du deiner Kondition entsprichst und keine negativen Gefühle erfährst, lässt du es bleiben.
Generalisierungen können dich positiv oder negativ beeinflussen, je nach vergangener Situation. Tests behaupten, dass alles in Erinnerung bleibt, was wir erlebt haben, ob bewusst oder unbewusst, so Neurochirurg Wilder Penfield. Ein Teil des Testes war es, eine Operation durchzuführen, gewisse Teile des Gehirns mit einer elektronischen Sonde zu berühren. Er stellte fest, dass das Berühren gewisser Teile des Gehirns eine spezielle Erinnerung bei dem Patienten hervorrief. Jedes Mal, wenn er diesen Teil berührte, wurde die Erinnerung hervorgerufen. Das Wichtige daran? Es wurde nicht nur das Ereignis an sich wieder ins Gedächtnis gerufen, sondern auch all die Gefühle, die der Patient damit verband. Alltägliche Situationen können denselben Effekt auf uns haben wie Dr. Penfields Sonde. Wenn du eine Erinnerung erfragst, löst das automatisch Gefühle aus, die du nutzen kannst.

Generalisierungen als Grundlage

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Bsp.: Wenn Du zum Beispiel als Kind bei einem Theaterstück in der Schule mitgespielt hast, alles super lief und Du mit einer großen Runde Applaus belohnt wurdest, dann bist Du wahrscheinlich dazu motiviert, bei jeder Gelegenheit vor Publikum aufzutreten. Das könnte erklären, wieso es so viele grauenhafte Karaokesänger gibt! Wenn Du stattdessen allerdings als Kind während des Theaterstücks deinen Text vor Dich reingenuschelt hast und die Leute über Dich gelacht haben, dann wirst Du wahrscheinlich eher Angst davor haben, vor Publikum zu sprechen. Warum ist das so? Weil Dein Geist Generalisierungen auf Grundlage dieser Erinnerungen erstellt. Woanders einfügen?

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