Angst Teil IV (Angst auflösen)

Wozu benötigst du Angst?

Aufgabe von Angst

Vorher solltest du wissen, dass dein Hirn aus dem „Echsengehirn“ besteht und dem modernen logischen Teil. Das „Echsengehirn“ ist viele Millionen Jahre älter als dein logischer moderner Teil. Dein „Echsengehirn“ interessiert, wird es mich essen? Kann ich es essen und kann ich mich paaren? Und daher gibt es nur vier Reaktionen: Flüchten, Angreifen, Einfrieren und Sex.

Die Amygdala

Amygdala Funktion

Die Amygdala ist ein kleines mandelförmiges Organ im Gehirn und sorgt für den momentanen Zustand Angst oder Entspannung. Ist diese erregt, dann siehst du überall nur Gefahren und für die positiven Seiten bist du blind. Solange du im Modus der Angst bist, bist du in der Defensive. Und je mehr du über diese Angst nachdenkst, umso schlimmer machst du die Situation.

Innere Wahrnehmung

Innere Wahrnehmung

Die Amygdala reagiert immer nur auf deine innere Wahrnehmung und diese innere Wahrnehmung kannst du beeinflussen. Die beste Strategie, wenn du nach etwas süchtig bist, ist es in weiter Ferne zu haben.

Bsp.: Du kletterst eine Leiter hoch oder einen Berg. Instinktiv schaust du nur nach oben, um deine innere Wahrnehmung zu lenken. Schaust du runter, dann bekommst du wahrscheinlich Angst und funktionierst nicht mehr. Wenn du einmal der Angst ausgeliefert bist, dann bist du da erstmal drin. Nach dem Entladen kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf anderes lenken. Lenke deine Wahrnehmung auf positive Ergebnisse und Handlungen.

Subjektive Gedanken?

Deine Gedanken sind keinesfalls objektiv, wie du sie gernhättest. Sie sind voreingenommen entweder in die negative oder in die positive Richtung. Was in der realen Welt funktioniert, funktioniert auch mit deiner inneren Welt. Bedrohungen von außen funktionieren genauso wie Bedrohungen von innen, mit dem Unterschied, dass du die inneren Bedrohungen selber auslöst und verstärkst.

Techniken

Techniken und Übungen

Im Folgenden werde ich dir einige Techniken zeigen, bei denen du die Angstauslöser fast vollständig ausschalten kannst. Psychologen nennen das die „kognitive Neubewertung“. Du nimmst die Situation, in der du Angst hast und betrachtest diese aus einem anderen Blickwinkel. Lies hier weiter für Angstauflösen Teil V.

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