Angst Teil XI (Angst auflösen – Techniken)

The Work Teil II Angst auflösen

The Work - Angst

Gedanke:„Frauen finden mich unattraktiv“
4) Wer wärst du ohne diesen
Gedanken?
• selbstbewusster
• maskuliner
• würde auf Frauen zugehen die mir gefallen
• wäre locker
• würde Frauen besser zuhören und könnte das Gespräch
besser genießen, ohne Angst zu haben in eine Falle zu tappen
oder mich zu blamieren
5) Finde Umkehrungen zu
dem Gedanken, und finde jeweils
3 Gründe, warum die
Umgekehrung genauso wahr
ist (oder noch wahrer) als der
ursprüngliche Gedanke.

Ins Gegenteil:
Bsp. „Sie mag mich nicht.“
→ „Sie mag mich.“

Zu dir selbst:
Bsp. „Sie mag mich nicht.“
→ „Ich mag sie nicht.“

Zu der anderen Person:
Bsp. „Sie mag mich nicht.“
→ „Sie mag sich selbst nicht.“
Erste Umkehrung:
„Frauen finden mich attraktiv.“
• Einer meiner besten Freunde ist eine Frau (unser Verhältnis
ist nur freundschaftlich, aber sie ist eine Frau, und sie findet
mich witzig).
• Eine meiner Kolleginnen ist immer besonders nett zu mir
und lächelt mich immer an. Ich dachte immer, es wäre bloß
Höflichkeit, aber ich glaube, sie macht das nur bei mir. Ich
weiß nicht, ob das gleich bedeutet dass sie auf mich steht,
aber sie scheint mich zu mögen.
• Letztes Jahr im Urlaub habe ich ein Mädchen getroffen mit
dem ich mich sehr gut verstanden habe. Es scheint, als wäre
ich dort im Urlaub offener und entspannter gewesen, so
dass sie sich nicht von mir abgestoßen gefühlt hat wie die
Frauen in meinem Alltag (im Alltag bin ich immer gestresst
und ich denke immer, Frauen würden bloß Spielchen mit
mir treiben und bin immer besonders vorsichtig und misstrauisch
und sarkastisch – und genauso reagieren dann
auch die Frauen auf mich… vielleicht spüren sie meine eigene
innere Einstellung und „spiegeln“ sie bloß zurück).
Zweite Umkehrung:
„Ich finde mich selbst unattraktiv.“
• Ich denke immer, ich hätte eine schöne Frau gar nicht verdient.
• Ich denke mein Leben ist zu langweilig für eine schöne
Frau.
• Es gibt einige Sachen, die mich selber an mir stören und die
ich gerne an mir ändern würde, aber ich habe mich bisher
nie getraut, den ersten Schritt zu machen und fühle mich
schlecht dafür.
Dritte Umkehrung:
„Ich finde Frauen unattraktiv.“
• Ich sehe Frauen als bösartig und als hätten sie nur vor, mich
zu verletzen – und das merken sie, und deshalb gehen sie
mir aus dem Weg.
• Es geht mir gar nicht wirklich um Frauen, sondern um Anerkennung
und Respekt… ich will mit den Anderen mithalten
(vielleicht würde mir eine echte Freundin sogar ziemlich
schnell auf die Nerven gehen).
• Was ich wirklich suche sind nicht Frauen, sondern das
Selbstwertgefühl, dass ich erreichen kann, was ich haben
will – und dass ich etwas anfange mit meinem Leben. Eine
schöne Frau als Freundin wäre ein Symbol dafür – aber eben
auch nur ein Symbol und nicht die Sache selber.
Quelle: Leonardt Baumgardt, Verzauberte Häschen, S. 39

Ende  - Angst

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