Selbstbewusst auftreten & Nervosität besiegen

selbstbewusst-auftreten

In diesem Artikel möchte ich dir verraten wie du selbstbewusst auftreten kannst und Deiner Nervosität einen ordentlichen Arschtritt verpasst;)

Kennst du das?

 

  • Deine Hände schwitzen
  • Du bist auf einmal völlig unkreativ
  • Deine Stimme wird monoton
  • Du fühlst Dich wie gelähmt

 

Kurzum: Du bist nicht Du selbst

Dann mein Freund, bist Du nervös.

Das Problem haben viele. Doch die wenigsten wissen, woran es liegt, geschweige denn, was man dagegen tun kann.

 

Selbstbewusst auftreten – Powertipp Nr. 1 

 

Seit einiger Zeit bin ich regelmäßig beim Improvisationstheater.

Das kannst du Dir vorstellen wie Schauspielunterricht.

Dort geht es darum, mit den anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten und spontan witzige Szenen darzustellen die zuvor nicht inszeniert sind.

Alles ist erlaubt, man darf übertreiben, man darf blöd aussehen, man darf unlogische Dinge tun, man darf Fehler machen, man darf einfach alles!

Zu Beginn war ich voller Nervosität und weit davon entfernt selbstbewusst aufzutreten.

Es war kaum auszuhalten. Ich wurde mitten in eine Szene geworfen und sollte mit einer Teilnehmerin eine Szene spielen, hatte aber verdammt hohe Ansprüche an mich selbst.

Ich dachte mir, es muss unbedingt lustig und kreativ sein.

Die anderen müssen unbedingt darüber lachen. Ich wollte ein bestimmtes Bild von mir abgeben und auf keinen Fall ungeschickt aussehen.

 

Fehler!

 

Denn genau das ist passiert.

Ich hatte überhaupt keine Idee was ich sagen, geschweige denn tun soll, mir wurde sau heiß, meine Stimme wurde eng.

Das volle Programm.

Und es ging noch weiter.

Denn bei reiner Nervosität bleibt es meistens nicht.

Ich war ja nun aufgefordert, die Szene zu spielen und musste irgendwie versuchen aus dieser geistigen Leere heraus irgendwas zu kreieren.

Aber was dabei herauskam war alles andere als lustig und kreativ.

Und so begann die Abwärtsspirale.

Nun folgten Gedanken wie „was Du da gerade gesagt hast war ganz schön blöd…“

Und die haben dann die nächste Stufe eingeleitet…

Den Scham…

 

Scham entsteht immer dann wenn wir glauben irgendetwas Blödes getan zu haben, komisch zu sein oder in irgendeiner Weise nicht dem Standard zu entsprechen.

 

Wir können wir das vermeiden? 

 

Indem wir die  Erwartungen an uns selbst senken.

 

Wir müssen uns erlauben, unperfekt sein zu dürfen.

Dann haben wir den Schlüssel zu einem selbstbewussten Auftreten in der Hand.

Das tat ich in der darauffolgenden Szene auch und es wirkte Wunder.

Klar war ich noch aufgeregt, aber es fühlte sich jetzt mehr an wie ein Überlebenskampf, sondern mehr wie eine nette Herausforderung.

Und das Paradoxe ist, das genau diese Haltung dazu führt, das ich den Anspruch, den ich mir zuvor gesetzt hatte, nun erfüllen konnte.

Denn aus der Entspannung heraus können wir viel bessere Leistungen bringen.

Wir haben dadurch nämlich Anschluss zu unserer Kreativität und das führt letztlich dazu, dass wir in der Lage sind, eine coole Show zu liefern.

Und die Voraussetzung dafür ist, dass Du Die Erwartungen an Dich selbst senkst und Dir erlaubst unperfekt sein zu dürfen.

 

Selbstbewusst auftreten – Powertipp Nr. 2 

 

Ein weitere Möglichkeit deine Nervosität zu senken hast du, indem du an deinem Selbstvertrauen arbeitest.

Wenn wir etwas Neues beginnen haben wir Angst. Das kann unser erster Vortrag vor einer großen Gruppe Menschen sein.

Das kann eine tolle Frau sein, die wir ansprechen möchten oder unser erstes Bewerbungsgespräch.

Wir wissen nicht genau was uns erwartet, denn wir haben noch keine Referenzen und deshalb bewertet unser Gehirn die neue Situation erstmal als potentielle Gefahr.

 

Es entsteht Nervosität!

 

Je nachdem, wie stark unser Selbstvertrauen ausgeprägt ist, kann sich diese Nervosität in ihrer Intensität unterscheiden.

Und dieses Selbstvertrauen entsteht durch das Vertrauen in unsere Fähigkeiten.

Nervosität hingegen entsteht durch fehlendes Vertrauen.

Das fehlende Vertrauen darin, genug zu sein und die Erwartungen der anderen zu erfüllen.

 

Wenn wir etwas noch nicht oft getan haben, sind wir unsicher..

..und dann ist es auch völlig normal das wir noch nicht selbstbewusst auftreten können!

 

Es ist wie mit dem Sprechen vor Menschen.

Wenn wir das zum ersten Mal machen, sind wir voller Aufregung.

1000 Gedanken schießen uns in den Kopf.

Wir könnten ausgelacht werden.

Wir könnten die Erwartungen der anderen nicht erfüllen.

So viele Dinge könnten passieren.

 

Und der Weg aus dieser Gedankenspirale führt über die harte Phase.

 

Die harte Phase definiere ich als den Zeitraum, in dem wir uns einer neuen Situation stellen, die wir noch nicht beherrschen, um daran zu wachsen.

 

Hier geht es vorrangig ums Lernen.

 

Es geht darum, Fehler zu machen.

Hier sind wir noch nicht wirklich gut und noch weit davon entfernt, Freude daran zu empfinden, was wir tun!

Das ist wichtig zu verstehen, denn daran scheitern die meisten.

 

Es ist völlig normal, dass Du in der harten Phase noch nicht dein volles Potential leben kannst und es ist auch normal, dass es sich hier noch nach Bedrohung anfühlt. Sei Dir gewiss, dass alle selbstbewussten Menschen bereit waren, durch diese Phase zu gehen!

 

Der Zauber beginnt danach!

 

Wenn Du bereit, bist die harte Phase zu überstehen – hinzufallen, aufzustehen, zu scheitern, Fehler zu machen um daran zu wachsen – dann wird das Leben Dich reich beschenken.

Denn dann entsteht wahres Selbstvertrauen.

Auch hier sind wir noch nervös, doch es fühlt sich nicht mehr nach Bedrohung an, sondern eher nach Herausforderung.

Ab hier können wir anfangen, es zu genießen.

Ab hier können wir anfangen, unser volles Potential auszuschöpfen.

Und der Schlüssel…….. ist Durchhalten!

 

Hat dir der Beitrag gefallen?

 

In meinem Newsletter teile ich mit meinen Abonnenten die effektivsten Wege, wie du in kurzer Zeit nicht nur  selbstbewusst auftreten lernst sondern auch andere wertvolle impulse die dich von Tag zu Tag selbstsicherer machen.

Ich möchte dich hiermit ganz herzlich dazu einladen, mit an Bord zu kommen.

Jetzt eintragen und GRATIS Willkommensgeschenk erhalten

  • Das Geheimnis für sofort mehr Charisma, Ausstrahlung und Respekt
  • Wie dir ab sofort EGAL ist, was andere Menschen von dir denken
  • Die TOP 1 Gewohnheit selbstbewusster Menschen

Trage dich jetzt mit deiner Email Adresse ein und erhalte kostenlos den 30 minütigen Podcast per Email

jederzeit abmeldbar – 100% gratis – schon über 5000 Leser

4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Herlichen Glückwunsch zum Blog! Ich liebe das Logo!

    Und wie cool, dass du Improtheater machst! 🙂
    Ich finde auch, dass es enorm hilft, seine Ansprüche an sich selbst runterzuschreiben. Je selbstverständlicher wir uns verhalten, desto authentischer, entspannter und sympathischer sind wir. Immer perfekt sein zu müssen, ist ein extremer Druck, den wir gar nicht schaffen können.
    Zudem wollen viele einem Perfektionismus gerecht werden, von dem sie sich einbilden, dass er anderen gefällt. Viel wichtiger ist doch, was UNS gefällt. Das sollte der Maßstab sein.;)
    Da ich in meinen Workshops ja auch ganz viel mit Improtheater arbeite, war ich letztens als Gasthörerin bei Keith Johnstone, dem Begründer des modernen Improtheaters. Habe darüber einen Artikel geschrieben:
    http://theaterberlin.blogspot.de/2016/09/ein-tag-als-gasthorer-bei-keith.html

    Liebe Grüße,

    Sarah

    1. Hey Sarah!

      Yes , genauso ist es.

      Danke fürs teilen deines Beitrages und Danke auch für das Feedback zum Logo. Finde es auch sehr gelungen:)

      LG
      Adrian

  2. Sehr guter Tipp.Die Interaktion mit Herausforderungen an sich bereits ein gutes Training.
    Ich habe selbst erkannt, das sich bei mir ein bisschen Nervösität abbaut.Den Blickkontakt zu haben, war meine erste Challenge,denn ich spürte das die Leute die Lebendigkeit in einem Vortrag brauchen. Ich hab sogar schon mal ein Training mit Ablehnung gehabt und musste mich abgrenzen von einer Person .Das hatte ich in einem Seminar dafür nochmals aufs Tapet gebracht und ich durfte erkennen, das es dafür einfach keine Lösung gibt und man diesen kleinen Tod durchsteht.Danach stellt man fest, das das Ereignis belanglos war und man demnächst wieder vor Menschen steht, die Lachyoga toll finden.Das hat mir zumindest meine Erfahrung gebracht.
    Nervös bin ich trotzdem, meist zittere ich innerlich bei ernsthaften Präsentationen,Karaoke und trotzdem stelle ich mich, egal was bei passiert..ich bin aus Verhandlungen auch schon heulend aufs Klo.Es nervt, aber ich sage ,was ich denke und ja es gibt Menschen, die nicht nett sind.Na und?Ich kann von Wörtern nicht tot umfallen..
    Und manchmal verändert sich danach doch etwas zum Guten.Dann hat sich es doch gelohnt.
    .Ich werde Deinen Tipp der Unperfektheit mit der nächsten Gelegenheit ausprobieren.Ich glaube das ich selbst ,meine eigene und grösste Kritikerin bin, ist gerade mein Thema, das ich anerkennen und loslassen sollte.

  3. Erstmal mein Kompliment für deinen Mut! Sehr geil, dass du dich den Situationen immer wieder stellst.

    Probier das mit der Unperfektheit gern mal aus und frage dich, wer dir diese Maßstäbe die du erfüllen möchtest in den Kopf gesetzt hat. Das zu erkennen und zu hinterfragen, kann bereits wunder wirken.

    Und vielleicht liegt deine Nervosität auch an einer Grundüberzeugung, die dir noch nicht bewusst ist.

    Ein Artikel dazu wird folgen! 🙂

    LG
    Adrian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*