Ängste überwinden – Ein praktischer Leitfaden

h-40pu5qr8a-david-marcu

Ängste überwinden ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie.

– die Meinung sagen,
– auf andere Menschen zugehen,
– Beziehungen knüpfen
– sich durchsetzen. All das sind Fähigkeiten, die unseren Mut erfordern und die dir schon bald viel leichter fallen werden.

Denn In diesem praktischen Guide möchte ich Dir die effektivsten Mittel an die Hand geben, damit Du bald soziale Unsicherheiten abstellen & Ängste überwinden kannst.


Inhalt des Artikels:  

  • Wie entsteht Angst?
  • Warum Du zitterst und schwitzt, wenn es drauf ankommt
  • Mit Angst umgehen – diese Einstellung macht Dich mutig wie ein Löwe
  • Ängste überwinden – 7 mächtige Werkzeuge
    1. Die Worst Case Technik
    2. Mut durch Konditionierung
    3. Mit einer kraftvollen Vision durch die Angst
    4. Mehr Mut durch positive Visualisierung
    5. Mehr Mut durch Kompetenzen
    6. Mehr Mut durch Affirmationen
    7. Die Schritt für Schritt Methode

Wie entsteht Angst?

 

 

Es gibt zwei Ängste die angeboren sind, das ist die Angst vor der Höhe und die Angst vor lauten Geräuschen. Alles andere ist erlernt.

Von Natur aus sind wir voller Neugierde. Als Kinder wollen wir die Welt erkunden und die wildesten Erfahrungen machen. Völlig furchtlos gehen wir auf fremde Menschen zu, schreien laut herum und vor allem tuen wir eins: Darauf pfeifen, was andere von uns denken. Ängste? Ein Fremdwort!

Kinder sind 100% ehrlich und drücken ungefiltert aus, was sie empfinden. Leider passt dieses Verhalten nicht in das soziale Gefüge. Und deshalb erzieht man uns dieses Verhalten wieder ab.

Sodass wir so funktionieren wie alle anderen auch.

Als Kinder gibt es nur eines was für uns wirklich zählt:

Die Liebe von Mama und Papa.

Und weil wir diese Liebe nicht auf Spiel setzen wollen, hören wir darauf, was sie uns sagen…

„In der Öffentlichkeit schreit man nicht rum“

„Nicht so laut, was sollen denn die Leute über uns denken“

„Mit fremden Menschen spricht man nicht“

Das sind nur 3 Beispiele von möglichen Sätzen, die sich tief einbrennen…

Und damit wird aus dem armen kleinen Jungen wahrscheinlich ein völlig verängstigter, ruhiger Mann, der sich nicht traut, auf fremde Menschen zuzugehen, in der Öffentlichkeit aufzufallen, geschweige denn fremde Menschen anzusprechen.

Zu tief sitzen die Prägungen der Eltern…

Und obwohl die meisten Eltern es natürlich nur gut meinen, erkennen Sie nicht, wie sehr solche Aussagen, Auswirkungen auf das spätere Selbstbewusstsein ihres Kindes haben.

Denn die Sätze, die eigentlich schon der Vergangenheit angehören, sind fest verankert und kontrollieren uns auf einer sehr unbewussten Ebene.

 

Doch nicht nur das, was wir gesagt bekommen, wirkt auf uns ein, sondern auch das, was wir beobachten können. Wenn Mama immer sehr ängstlich war, übernehmen wir dieses Verhalten. Über Generationen hinweg werden Weltanschauungen, Glaubensvorstellungen und Ideen durch schulische Ausbildungen, Bücher, Gespräche mit anderen und persönliche Erfahrungen weiter getragen und als Wahrheiten verkauft.

Gerade im Alter von zwei bis sechs Jahren sind wir besonders offen und formbar für solche Dinge. Unser Bewusstsein hat zu dieser Zeit noch nicht den Grad des Verständnisses erreicht, den es erfordert, um dagegen resistent zu sein. Jede Idee, die dem Kind durch jemanden, dem es vertraut, eingeprägt wird, wird zum festen Bestandteil der Persönlichkeit des Kindes und als wahr akzeptiert.

Und so werden wir Schritt für Schritt zu dem programmiert, was wir heut sind. Und wenn wir uns dann noch Filme ansehen, die uns zeigen, wie Männer zum Gespött gemacht und Frauen verarscht werden, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir diese Ängste unbewusst übernehmen.

Denn der Großteil unserer Angst, ist erlernt…

 

Fazit: Unsere Ängste sind nicht in Stein gemeißelt. Was man erlernen kann, das kann man auch wieder verlernen.

 


Deshalb schwitzt und zitterst Du, wenn es drauf ankommt

 

Du erlebst eine bestimmte Situation. Ob Du nun Angst erlebst oder cool bleibst, hängt von Deiner Bewertung dieser Situation ab. Dabei gibt es im groben 2 Bewertungsoptionen:

Option A: gefährlich

Option B: sicher

Diese Bewertung hängt von deinen Überzeugungen, Werten, Erfahrungen & Einstellungen ab.

Bewertest Du die Situation nun als gefährlich, dann kommt das limbische System ins Spiel. Das ist die emotionale Steuerzentrale Deines Gehirnes, welche nun den Impuls bekommt, jene Hormone auszuschütten, die Herzklopfen, einen trockenen Mund, Nervosität und flache Atmung auslösen.

Dadurch wird der Körper auf Kampf oder Flucht vorbereitet.

Angst ist im Prinzip also nichts anderes als eine emotionale Triebfeder, die folgendes bewirken soll:

-> die Flucht zu ergreifen
-> in den Gegenangriff zu gehen
-> oder zu erstarren (Totstellen)

Deshalb der erhöhte Blutdruck, der rote Kopf und die vielen anderen Symptome. Der Körper wird bestmöglich auf eine der drei Situationen vorbereitet.

 

Fazit: Unsere Bewertungen erzeugen unsere Ängste. Wenn wir lernen, unsere Bewertungen zu verändern, können wir lernen, unsere Ängste zu minimieren. Und schließlich unsere Ängste überwinden.

 


Mit der Angst umgehen – diese Einstellung macht Dich mutig wie ein Löwe

„Ich hätte mit 16 gern gewusst, dass das Einzige, was zwischen uns und dem Leben steht, die eigene Angst ist und dass man sie nicht füttern darf, indem man ihr nachgibt. Ich hätte gern gewusst, dass es keine Veränderung gibt, ohne dass man dafür mit Angst bezahlen muss, und wie wunderbar glücklich und frei es macht, Dinge zu tun, vor denen man sich fürchtet.“ Cornelia Funke

Zwischen einer neuen Möglichkeit, zu leben – sprich zwischen einem Ziel, das Dich erfüllt und Deinen aktuellen Lebensumständen – liegt immer die Angst, die es zu überwinden gilt.

 

 

Stell Dir vor Du bist auf einer aufregenden Dschungelexpedition in den Tropen unterwegs. Abseits vom Massentourismus, erlebst Du wundervolle Einblicke in den Reichtum der Natur. Du bist so vertieft in all die Faszinationen, dass Du völlig die Zeit vergisst. Auf einmal realisierst Du, dass Du die Orientierung verloren hast. Um Dich herum nur dichtes Gestrüpp. Deine Wasservorräte sind längst aufgebraucht.

Während Du Dich seit Stunden panisch durch das Dickicht kämpfst und merkst, wie Dir immer mehr die Kraft ausgeht, nimmst Du aus der Ferne Wassergeplätscher wahr. Du kannst es kaum fassen – die Erlösung. Als Du Dich durch die letzten Meter kämpfst und die Lichtung erreichst, trifft Dich der Schlag. Eine riesige Schlucht trennt Dich von dem glasig blauen Wasserfall.

Der einzige Weg führt über eine wackelige Hängebrücke.

Du stehst vor der Entscheidung: Entweder Du wagst es über die Brücke zu gehen, die keinen besonders vertrauenswürdigen Eindruck macht, oder Du verdurstest.

Traust Du Dich?

Ganz ähnlich sieht es auch im echten Leben aus. Vielleicht sind wir nicht kurz vor dem Verdursten, aber symbolisch gesehen kann der Wasserfall genauso eine tolle Frau, ein toller Mann oder die Freiheit der Selbstständigkeit sein, nach der wir uns sehnen. Das Durstgefühl stellt dabei Deine aktuellen Lebensumstände dar und genau wie Du in unserer kleinen Geschichte glaubst, die Brücke sei nicht sicher um Dich zu tragen, so verhält es sich in der echten Welt und mit uns selbst. Unser Gehirn bewertet die Situation als unsicher. Das macht uns Angst und wir flüchten.

Joseph Campbell hat das mal so ausgedrückt:

„Ein gutes Leben ist eine Heldenreise nach der anderen. Wieder und wieder wirst Du ins Reich der Abenteuer gerufen. Zu neuen Horizonten wirst Du gerufen. Jedes Mal hast Du das gleiche Problem: Trau ich mich? Und dann, wenn Du Dich traust, kommen die Gefahren und auch die Helfer, die Erfüllung und das Fiasko. Es gibt immer die Möglichkeit des Fiaskos. Aber genauso gibt es auch die Möglichkeit der Glückseligkeit.“

Und wie Campbell es schon erkannt hat: Es besteht immer die Möglichkeit des Fiaskos. Das kann eine Ablehnung sein, das kann eine Niederlage sein.
Wie Du mit so einem Fiasko am besten umgehst, erfährst Du in meinem Artikel zur
Angst vor Ablehnung und Angst vor dem Scheitern.

 


Ängste überwinden – 7 mächtige Werkzeuge 

 


1.) Die Worst Case Technik 

Oft wirkt die Angst nur so bedrohlich, weil wir die realistischen Folgen eines Scheiterns nicht zu Ende denken.

Deshalb:

1.) Definiere vorher, was schlimmsten Falls passieren kann. Wie geht die Situation aus, wenn Du scheitern würdest? Denk das Szenario mal komplett zu Ende. Oft erkennen wir dann, dass ein Scheitern zu verkraften wäre.

2.) Im zweiten Schritt akzeptiere das Scheitern noch bevor es überhaupt eingetroffen ist. Das wirkt Wunder, denn wenn Du diesen Ausgang schon vorher einkalkulierst, wirst Du gefasster sein, wenn es passiert und nicht so stark darauf reagieren.

Wenn Du das wirklich machst, kannst Du nicht anders, als deutlich entspannter in die Situation zu gehen. Wie oben schon beschrieben: Wir können die Angst nicht komplett auflösen, wir können sie nur drosseln. Mutig sein musst Du trotzdem. Da führt kein Weg dran vorbei. 

 


2.) Mehr Mut durch Konditionierung

Der Fluchtimpuls ist unser Feind – er hindert uns zu wachsen und neue Erfahrungen zu machen, die unser Selbstvertrauen stärken.

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, selbstbewusste Menschen hätten keine Angst – falsch! Der Unterschied ist, wie sie damit umgehen. Sie spüren die Angst und machen es trotzdem. Ängste überwinden ist für diese Menschen ein notwendiges Übel, das sind nicht von ihrem Ziel abhalten kann. Und das kann man lernen…

…Mit dem Prinzip der Konditionierung.

Kennst Du das? Man steigt in einen Fahrstuhl und alle Gesichter drehen sich direkt zur Tür.

Das passiert bei den meisten völlig unbewusst – wir bekommen einen Impuls und folgen ihm.

Genauso weichen wir unseren Ängsten aus. Wir bekommen einen Impuls (Gefahr) und folgen ihm (Flucht)

Hat alles seinen Sinn, wenn ein zähnefletschender Hund auf Dich zu gerannt kommt…

Aber nicht, wenn Du eine hübsche Person ansprechen willst…

Das Ziel ist also nicht, den Impuls loszuwerden (das funktioniert nicht), sondern zu lernen, trotz des Impulses zu handeln. Dadurch wird der Impuls mit der Zeit schwächer. Denn die ersten Male sind die schlimmsten.

Viele Menschen glauben, es würde immer so hart bleiben. Wie soll man diese Ängste überwinden? Deshalb fangen sie nie an. Was ich verstehen kann. Denn würde es immer so hart bleiben, hätte auch ich nie angefangen. Doch mit der Angst verhält es sich ähnlich wie mit dem Start eines Flugzeuges. Zu Beginn braucht es extreeeeem viel Kraftstoff, um in die Luft zu kommen, doch wenn es erstmal oben ist, übernimmt die Aerodynamik den Großteil der Arbeit und das Flugzeug fliegt fast wie von selbst.

Merke Dir: Alles ist schwer, bevor es leicht wird. Auch Ängste überwinden.

 


3.) Kreiere eine kraftvolle Vision, die Dich durch die Angst trägt

Einer der kraftvollsten Wege ist, Dir bewusst zu machen, welches Leben Dich erwartet, wenn Du Deine Ängste überwinden kannst. Die meisten Menschen schauen nur auf das, was schief gehen könnte und verlieren dabei den Blick für die Möglichkeiten. Unser Verstand kann sich immer nur auf 1 Sache konzentrieren und wenn Du Dich auf das konzentrierst, was schief gehen könnte, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Deine Angst stärker wird.

Menschen werden genau durch 2 Dinge motiviert.

Entweder wollen wir:
– Schmerz vermeiden
– oder eine Sehnsucht erreichen

Wichtig zu wissen, denn damit haben wir den Schlüssel in der Hand, um uns durch die Angst zu motivieren.

Und das tun wir, indem wir eine kraftvolle Vision kreieren.

Deshalb nimm Dir am besten JETZT einen Zettel zur Hand und beantworte so lebhaft es geht folgende Fragen:

  • Wie sieht mein Leben in 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr, 10 Jahren aus, wenn ich meine Angst überwinde?
  • Wie sieht mein Leben in 5 Jahren aus, wenn ich weiter mache wie bisher?

Naaa? Schon ein bisschen mehr motiviert?

Mach die Sehnsucht größer als die Angst, denn wenn der Wunsch größer wird als die Angst, dann handeln wir trotzdem.

So wie eine Mutter, die Angst vor dem Schwimmen hat, in jedes Meer springen würde, um ihr Kind vor dem Ertrinken zu retten…

Denn der Wunsch (das Überleben des Kindes) größer ist, als die Angst, kann sie ihre Ängste überwinden.

 


4.) Mehr Mut durch positive Visualisierung

Bei der positiven Visualisierung machst Du folgendes:

Du stellst Dir bevor Du handelst Deinen Erfolg vor.

Schließ die Augen und stellst dir vor wie du selbstsicher die Situation meisterst, die dir Angst macht.

  • Wie würde es aussehen?
  • Wie würde es sich anfühlen?
  • Wie reagieren die Menschen auf Dich?
  • Woran würdest Du überhaupt bemerken, dass Du Erfolg hast?

Im Gegensatz zur Vision stellst Du Dir bei der Visualisierung die konkrete Situation vor, die Dir Angst macht, und siehst Dich in Deiner Vorstellung als Gewinner. Du gehst alles Step by Step in Deiner Vorstellung durch.

Die meisten Menschen kontrollieren die Bilder in ihrem Kopf nicht bewusst. Das führt dazu, das sie sich ständig die schlimmsten Szenarien ausmalen und diese dann auch tatsächlich erleben.

Denn das, was wir erleben, resultiert immer aus einer Kette:

Gedanke -> Emotion-> Handlung -> Erfahrung

Deine Vorstellungen lösen Gefühle aus, Deine Gefühle bestimmen Deine Handlungen und Deine Handlungen letztendlich das, was Du erlebst.

Wenn Du also bewusst die Bilder in Deinem Kopf veränderst, dann kannst Du Deine Emotionen beeinflussen. Und damit Einfluss auf das nehmen, was Du erlebst.

 


 5.) Mehr Mut durch Kompetenzen

Ein Jemand, der große Angst davor hat, verprügelt zu werden, wird diese Ängste überwinden können, wenn er 4 Jahre im Kickboxen war.

Ein Mann, der große Angst davor hat, eine hübsche Frau in der Disco anzutanzen, wird diese Ängste überwinden können, wenn er zuvor einen Tanzkurs gemacht hat.

So ist es auch in vielen anderen Bereichen. Erweitere Deine Kompetenzen und Du verkleinerst Deine Angst, bis Du Deine Ängste überwinden kannst. Denn Kompetenz erzeugt Selbstvertrauen.

6cer36ldcdq-tikkho-maciel
Stell Dir mal vor, Du solltest eine Hochzeitstorte backen.
Wie wahrscheinlich wäre es, dass Du voller Selbstsicherheit an die Arbeit gehst? Du wärst völlig unsicher. Du wärst unbeholfen, weil Du keine Ahnung hast, was Du tust. Und das Resultat wäre wahrscheinlich auch dementsprechend.

Und genau so ist es auch mit dem Selbstbewusstsein.
– Wenn Du nicht das Rezept kennst, wie man mit einer Frau richtig tanzt, dann wirst Du wahrscheinlich auch  Angst davor haben, eine Frau anzutanzen.

Für alles gibt es Rezepte. Und Rezepte machen selbstbewusst. Sie geben Sicherheit. Daher auch der altbekannte Satz: „Wissen ist Macht.“

 


6.) Mehr Mut durch Affirmationen 

Nicht umsonst heißt es „sich selbst Mut zusprechen“.

Hinter dieser alten Weisheit liegt ein großer Schatz verborgen, denn das, was wir uns selbst sagen, ist der Ursprung unserer Taten. Wenn Du mutige Gedanken hegst, wirst Du mutige Handlungen vollbringen.

Doch wie funktioniert das mit dem Mut zusprechen?

Mit sogenannten Affirmationen. Affirmationen sind im Prinzip ein Fokuswerkzeug. Unsere Gedanken sind wie kleine Äffchen. Wir habe sie nicht unter Kontrolle, sie machen was sie wollen, deshalb ist es gerade in angsteinflößenden Situationen sehr wichtig, diese keine Äffchen zu bändigen. Dabei helfen Dir Affirmationen, denn sie fokussieren deine Gedanken auf das, was dich weiter bringt, statt auf das, was dich zurückhält.

 

8 Affirmationen, die Du Dir selbst zusprechen kannst, wenn du mit der Angst konfrontiert wirst:

– „Ich vertraue auf meine innere Stärke“

– „Ganz egal was passiert, ich werde damit fertig“

– „Ich vertraue darauf, das…“

– „Egal was ich tue oder unterlasse, ich bin gut genug!“

– „Mutig schreite ich ins Ungewisse, um der geheimnisvollen Zukunft ohne Angst und ohne Zweifel entgegenzutreten“

– „Ich bin mutig, ich entwickle mich“

– „Alles geht vorüber, mir kann nichts passieren“

– „Ich bin jeder Herausforderung gewachsen“

 


7.) Die Schritt für Schritt Methode

Ängste überwinden ist nichts, was über Nacht geschieht. Du solltest dabei Schritt für Schritt vorgehen. Erwarte nicht, dass sich Deine Ängste von 0 auf gleich auflösen. Wenn Du die wahre Freiheit willst, musst Du Dich dem Prozess stellen. Hierfür empfehle ich Dir, Deine Angst in viele kleine Schritte aufzuteilen. Mache aus Deiner Angstbewältigung ein Projekt und konfrontiere Dich über einen vorher definierten Zeitraum immer wieder mit der Angst. Dadurch wirst Du von Mal zu mal sicherer, bis es schließlich keine große Sache mehr ist.

 


 

**BONUSTIPP**

Schreibe Dir JETZT Deine größte Angst auf, die bisher Dein Leben beherrscht. Entscheide Dich im zweiten Schritt bewusst dazu Dich mit dieser Angst auseinanderzusetzen und sage Dir ab jetzt „Ich schaffe es. Ganz egal was passiert. Ich schaffe es!“.
Wie ein Mantra so lange bis Du handelst und keine Angst mehr empfindest.

Du schaffst das!

 

Hat dir der Beitrag gefallen?

In meinem Newsletter teile ich mit meinen Abonnenten viele weitere Wege, wie du in kurzer lernst, deine Ängste zu überwinden und persönlich massiv zu wachsen.

Jetzt eintragen und GRATIS Willkommensgeschenk erhalten

  • Das Geheimnis für sofort mehr Charisma, Ausstrahlung und Respekt
  • Wie dir ab sofort EGAL ist, was andere Menschen von dir denken
  • Die TOP 1 Gewohnheit selbstbewusster Menschen

Trage dich jetzt mit deiner Email Adresse ein und erhalte kostenlos den 30 minütigen Podcast per Email

jederzeit abmeldbar – 100% gratis – schon über 5000 Leser

15 Kommentare, sei der nächste!

  1. Ich stimme mit Dir nicht ganz überein. Denn es gibt durchaus Menschen, die eine Disposition zur Ängstlichkeit haben (eine Anlage dafür ein bestimmtes Verhalten zu zeigen) und dies ist leider angeboren oder vereblich und nicht erlernt. In solchen Fällen heißt es: „lernen mit den Ängsten umzugehen“ und nicht wie Du behauptest sie zu überwinden bzw sie verschwinden zu lassen, was gar nicht möglich ist, da die Ängstlichkeit in diesem Falle ein Wesenszug und ein Teil der Persönlichkeit ist.

    Naturlich gibt es Ängste, welche sich durch vorangegangene angstauslösende Situationen oder Konditionierungen entwickelt haben und zum Teil wieder verlernt werden können. Nur wichtig ist es, den Unterschied hier zu sehen.

    1. Hallo Mandy,

      Das müssen wir auch nicht. Gerade bei diesem Thema gibt es mehr als 1000 Meinungen und hier sollte jeder seinen eigenen Weg finden.

      Ich persönlich glaube, jede soziale Unsicherheit ist erlernt und kann auch wieder verlernt werden.

      Zu behaupten „soziale Unsicherheiten sind angeboren“ entlässt dich aus der Verantwortung. Du wirst dich von deinen Ängsten klein machen lassen. „Denn sie sind ja angeboren.“ Warum also handeln? Ich kann ja eh nix dagegen tun..

      Ich kenne diese Denkweise und war da selbst drin. Bis ich andere Erfahrungen machen durfte.

      Immer und immer wieder habe ich mich gepusht.. parallel an meinen Überzeugungen gearbeitet bis ich schließlich frei war..

      Wäre ich bei meinem Standpunkt geblieben hätte sich auch nichts verändert. Denn wer glaubt soziale Ängste seien angeboren, der wird auch nicht handeln.

      LG
      Adrian

  2. Hallo Adrian,

    vielen Dank für diesen Beitrag. All diese Techniken können hilfreich sein, um sich seinen Ängsten zu stellen. Und das ist ganz sicher sinnvoll und notwendig.

    Im Falle einer gravierenden Angststörung geht es meiner Erfahrung nach hingegen nicht nur darum, sich zu überwinden. Ich habe das früher wieder und wieder getan, ohne dass ich diese übermäßige Angst hinter mir lassen konnte. Manchmal sind es Faktoren fernab der Angst, die wirklich dahinter stecken.

    Und dennoch unterschreibe ich, dass alle deine Tipps bei der notwendigen Konfrontation bzw. Überwindung der Angst eine Hilfestellung geben können.

    Beste Grüße.

    Sebastian

    1. Hey Sebastian,

      sehr wertvolle Anmerkung. Vielen Dank.

      Ich gebe dir Recht. Oft schlummern in uns Kernüberzeugungen, die uns auf einer sehr tiefen Ebene sabotieren, solange wir uns diese nicht bewusst machen und an ihnen arbeiten. Das meinte ich im ersten Teil des Artikels. Wahrscheinlich hast du da noch das ein oder andere Thema offen.

      Aber die kann man verändern!

      In diesem Artikel ging es erstmal ganz speziell um Methoden zur Selbstüberwindung.

      Was das Verändern dieser Kernüberzeugungen betrifft, ist bereits ein weiter Artikel in Planung.

      Kann nur nicht alles in einem Artikel behandeln, das wird dann to much..:)

      LG
      Adrian

  3. Danke Adrian, für diese Videos. Das motiviert mich total da dranzubleiben und doch das eine oder andere auszuprobieren.
    Ich habe Angst vor einer Gruppe zu sprechen und werde da ganz nervös mit allen körperlichen angstsymptomen. Das ist mir sehr unangenehm. Ich machs immer wieder, aber ich bewerte dieses Situation immer noch als unsicher. Ich denke, da ist der Hacken.

    Ganz liebe Grüße
    Christine

    1. Hey Christine,

      Wahrscheinlich hast auch du es mit starken Kernüberzeugungen zu tun, die ich im ersten Teil des Artikels beschrieben habe.

      Artikel folgt!

      Danke für dein Feedback.

      LG
      Adrian

  4. Hallo lieber Adrian,

    ich bin gerade durch dein Interview mit Tim Hamer auf dich und deine Seite aufmerksam geworden 🙂 Du hast wirklich eine sehr angenehme Art die Dinge zu vermitteln und mir gefallen deine Sichtweisen sehr. Haben irgendwie meinen Nerv getroffen. Auch den obigen Artikel finde ich sehr hilfreich – und das, obwohl ich aufgrund meiner Angststörung schon tausendmillionenfach über Ängste und c.o. gehört, gelesen und nachgedacht habe 😉 Allein zur Wiederholung und Verankerung der neuen Denkstrukturen waren deine Worte nochmal Gold wert! Bin lustigerweise auch gerade 3-4 Wochen auf Reisen, um mich zu sammeln und zu schauen,
    wohin es nach längerer Zeit des Unglücklichseins eeeendlich gehen kann. Ich finde dich und deinen Weg ganz mutig, stark und inspirierend! Lieben Dank fürs (Mit)teilen!

    Viele Grüße,
    Svenja

    1. Hallo Svenja,

      vielen Dank für deinen Kommentar, habe mich sehr gefreut!:-)

      PS.
      Tolle Aktion! Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse auf deiner Reise!
      Sowas kann viel verändern.

      LG
      Adrian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*